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Neue Pfändungsfreigrenzen ab 01.07.2019

Die neue Pfändungstabelle ist im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden.

Die Pfändungsfreigrenze nach der Pfändungstabelle zu § 850c ZPO ist seit dem 01.07.2019 bei Alleinstehenden auf 1.179,99 Euro von bisher 1.139,99 Euro erhöht worden. Bestehen Unterhaltspflichten gegenüber einer Person, erhöht sich der Tabellenfreibetrag auf 1.629,99 Euro (bislang 1.569,99 Euro). Bei zwei unterhaltsberechtigten Personen steigt diese auf 1.869,99 Euro (bisher 1.799,99 Euro), bei drei Unterhaltspflichten von 2.039,99 Euro auf 2.119,99 Euro. Bei vier unterhaltsberechtigten Personen erhöht er sich von 2.279,99 Euro auf 2.369,99 Euro und bei fünf und mehr Unterhaltspflichten auf 2.619,99 Euro (bisher 2519,99 Euro).

Der Mehrbetrag über 3.613,08 Euro (bisher 3.475,79 Euro) ist voll pfändbar.

Angepasst worden sind auch die Beträge beim Schutz des Einkommens auf einem Pfändungsschutzkonto (P-Konto) wie folgt:

  • Bei Alleinstehenden von 1.133,80 € auf 1.178,59 €
  • Von 426,71 € auf 443,57 € für die erste Person, der aufgrund Gesetzes Unterhalt gewährt wird, als weiterer Freibetrag
  • Von je 237,73 € auf 247,12 € bei weiteren – bis zu vier – Personen, denen aufgrund Gesetzes Unterhalt gewährt wird, als weitere Freibeträge


Weitere Informationen erhalten Sie über die

AWO Schuldner-und Insolvenzberatung
Engelbert-Kämpfer-Str. 4
32657 Lemgo
Tel.: 052761-6607270
E-Mail: schuldnerberatung(at)awo-lippe.de

AWO Kreisverband Lippe e.V.
Bahnhofstraße 33
32756 Detmold
Telefon (0 52 31) 97 81 - 0
Telefax (0 52 31) 97 81 - 50
E-Mail info(at)awo-lippe.de

Letzte Änderung: 02.07.2019